Die Möhne machen et!

Vereinsgeschichte

Nochmals „Herzlich Willkommen“ beim Möhnenverein Irlich!

84 Jahre: VEREIN!!!!!!!!

84 Jahre: Möhnenverein,

84 Jahre Höhen und Tiefen

84 Jahre: Lachen, Feiern, Arbeit, Erfolg, Herzblut

84 Jahre: Enttäuschung, Warum, Verbesserung, Vielleicht

84 Jahre: Doch richtig! Yipppppiii!!! weiter so!!!!

Das sind Vereinsgedanken, Emotionen, die einen immer wieder weiter arbeiten lassen!

So auch den Möhnenverein Irlich und deren Mitglieder, die Möhnen!

Einige Grundsätze prägen und sind selbstverständlich für unseren Verein:

1.        Der Verein bezweckt die Pflege der Geselligkeit, des Frohsinns, des Humors und fördert den Karneval, insbesondere den Schwerdonnerstag.

2.        „Harmonischkeit“ (wird so gesprochen, wie geschrieben) ist  in einem Verein ein wichtiges Wort, das auch gelebt werden sollte. Dieses Wort, eigentlich Harmonie, wurde von unserer Ex-Obermöhn Ingelore „kreiert“.

3.        Das soll nicht heißen, dass es keine Diskussionen geben darf, denn davon lebt ein Verein.

4.        „Alle Möhnen sprechen sich mit „DU“ an“. (langjährige Obermöhn und Sitzungspräsidentin Ingelore Häntze, Sitzung am 22.07.2009)

5.        Genever, bekannt besonders unter „Vitamin G“, ist das „Nationalgetränk“ der Irlicher Möhnen!!!

„De Möhne machen et“

mit diesem Ruf wurde am 22.05.1935, in der Wirtschaft Ramb, der Möhnenverein Irlich gegründet.

Unser altes Kontrollbuch ist die ewige Quelle schöner Erinnerungen.

Von Frau Therese Klein und anderen karnevalliebenden Frauen wurde die Gründungsversammlung einberufen, in der Frau Urack als Vereinsführerin gewählt wurde. In den Verein konnte jede Frau eintreten, die das 21. Lebensjahr erreicht hatte. Der monatliche Beitrag betrug 10 Pfennig.

An jedem 3. Mittwoch im Monat sollte eine Veranstaltung abgehalten werden. Im ersten Jahr stieg die Mitglieder auf 150 Möhnen.

An einem dieser Mittwochabenden entstand das Möhnenlied, das fortan die „Nationalhymne“ der Irlicher Möhnen wurde.

Geschlossen war der 11er Rat in die Sitzung der Männer gegangen. Auch viele Möhnen waren dort, die sich alle gut unterhalten haben.

In dieser Zeit entstand auch der „Möhnenzug“ an Schwerdonnerstag. Über 200 Möhnen zogen mit Musik durch `s Dorf. Anschließend fand immer die Kaffeeschlacht am Nachmittag und der Möhnenball abends statt, zu dem auch die Männer eingeladen waren.

Auch an dem Irlicher Fastnachtszug, zuerst noch am Veilchendienstag, beteiligten sich die Möhnen.

Im Mai 1936 fand dann die erste Möhnentagesfahrt nach Linz, zu den Linzer Möhnen, statt.

Am 07.10.1937 wurde dann die erste Vereinssatzung erstellt, deren Bestimmungen rückwirkend zum 22.05.1935, am Tag der Gründung, galten.

Schon in der Vorkriegszeit waren die Möhnen sozial eingestellt. Es gab Kaffee, Schnittchen oder Würstchen für jedes Mitglied kostenlos.

Der Schwerdonnerstag 1939 ist der letzte Eintrag im Kontrollbuch vor dem Krieg.

Am 20.01.1949 war es endlich soweit. Es fand eine neue Gründungsversammlung in der Wirtschaft Ramb in Irlich statt. Der Beitrag wurde auf 20 Pfennig festgelegt. Erste Vorsitzende wurde Frau Lisbeth Stromberg und Obermöhn Frau Maria Loef. Es traten sofort 87 Möhnen ein.

Nach 10 jähriger Pause marschierten 1949, 150 Möhnen mit Musik durch Irlich. Am Rosenmontag wurde der Möhnenball wiederholt und alle Möhnen traten als „Dirndl – Mädchen“ auf. Es war ein voller Erfolg.

Zu Beginn führten die 1. und 2. Vorsitzende, die Kassiererin, die Schriftführerin, die Pagen und der Elferrat den Verein. Später kamen noch das Funkenmariechen und die Beisitzerinnen hinzu.

Die Obermöhn, aus dem Elferrat gewählt, führte bei Veranstaltungen durch das Programm.

In den fünfziger Jahren wurden Besuche und Gegenbesuche mit anderen Möhnenvereinen wie Gladbach, Linz oder Neuwied, veranstaltet.

1951 wurde die damalige zweitälteste Möhn Anni Hauschild mit einem kleinen Geschenk geehrt. Das Alter der Möhn ist aber nicht bekannt.

An 06.12.1951 wurde die erste Nikolausfeier mit dem Nikolaus und dem Hans Muff veranstaltet. Seit 66 Jahren wird diese Tradition bei den Irlicher Möhnen fortgeführt.

1953 starteten erstmals nach dem Kriege Möhnenverein und Karnevalsgesellschaft gemeinsam zu einer großen Prunksitzung. Dabei wurde auch der erste Nachkriegsprinz proklamiert.

Ein großen Maskenball wurde im Februar 1954 veranstaltet und für die anwesenden Damen war es eine Freude, dass dieses Mal die Männer warten mussten, bis sie zum Tanz aufgefordert wurden

Ab 1954 begleitete den Möhnenzug am Schwerdonnerstag eine Damenkapelle aus 11 Jungmöhnen in Uniform..

Bei der Möhnensitzung, im selben Jahr, traten zum ersten Mal eine große Gruppe mit 24 Möhnen auf. Auch heute noch ist die große Gruppe auf der Möhnensitzung ein beliebter Programmpunkt.
von links nach rechts: Else Wertgen, Maria Loef, Anna Heinz, Katharina Schmitz, Lena Burhaus, Evchen Fuchsius, Wika Wertgen, ????, Marga Martin, Elfriede Gierenstein, Anna Karst.

Der erste Karnevalszug in Irlich nach dem Krieg, 1954, wurde auch durch den Möhnenverein mit eigenem Wagen gestaltet.

1955 wurden zum ersten Mal die ältesten Mitglieder geehrt und zu Ehrenmitgliedern ernannt. Leider wurden die Namen der Mitglieder nicht genannt.

Die Orden waren in diesem Jahr in flüssiger Form, so wie es heute auch noch öfters üblich ist.

Die ersten Beisitzerinnen wurden 1956 erwähnt, ebenso ,dass die Obermöhn auch zugleich 1. Vorsitzende ist.

Der alte Brauch, die Schwerdonnerstaghalle vor dem Möhnenzug zu öffnen, entstand 1956.

Die erste mehrtägige (4Tage) Möhnentour fand 1958 statt. Es ging in die Schweiz nach Einsiedlen. Es wurde beschlossen, jedes Jahr eine mehrtägige Tour anzubieten. Die zweite Tour ging nach Tirol und kostete 90,- DM.

Kurios ist, dass die ehemalige langjährige Obermöhn Friedchen Hasler (Das eiserne Friedchen) im selben Haus im Talweg wohnte, wo unsere jetzige Obermöhn Sabine heute wohnt.

Am 25.02.1960 wurde das 25 jährige Stiftungsfest gefeiert. Viele Ehrenmöhnen waren an diesem Tag erschienen, die an einem Ehrentisch Platz hatten. Am Abend auf dem Möhnenball wurden die Irlicher Möhnen von vielen Vereinen beschenkt und geehrt.

1960 wurde der Saal des Vereinslokal zu klein, sodass an Schwerdonnerstag in den Saal Härtling umgezogen werden musste. Trotzdem wurde großen Wert darauf gelegt, Versammlungen in den verschiedenen Lokalitäten Irlichs, jeden 1. Mittwoch im Monat, stattfinden zu lassen.

Anfang der 60iger Jahre wurde schon der Schwerdonnerstagzug und der Karnevalszug gefilmt und in einer Versammlung den Möhnen gezeigt.

„Tanz unter südlichem Himmel“ und „Rheinischer Abend mit humoristischen Einlagen“ waren die Mottos des 1. Basar der Irlicher Möhnen, im Gasthof Milz, am 07.-08.09.1963. Dazu wurden die Räumlichkeiten des Gasthofes festlich geschmückt. Ein Weinbrunnen mit echtem Weinlaub und Trauben, ein Bratwürstchenstand im Hof und eine Hawaii Bar in der „Waschküche“, mit entsprechender Beleuchtung. Eine Tombola mit Gewinnen, gestiftet von Irlicher Geschäftsleuten oder den Möhnen, war ein Highlight. Es waren schöne, aber anstrengende Tage. Es wurde getanzt, geschunkelt und gelacht und der Vereinsspruch der Möhnen: „Die Möhne machen et“ hatte sich auf der ganzen Linie bewahrheitet.

In den 60iger Jahren verfestigte sich die Tradition zu jeder Versammlung ein kleines Geschenk mit zu bringen. Um  diese Geschenke zu gewinnen, kann man dann Lose kaufen. Heute noch 25 Cent pro Los. Der Erlös kommt dann dem Verein zugute.

Für den Zug an Fastnachtsonntag bauten die Möhnen in jener Zeit den eigenen Motivwagen.

In  dieser Zeit wurde zu den Nikolausfeiern kleine besinnliche Theaterstücke aufgeführt.

Auch wurde 1964 ein Tonband angeschafft, um eigene Musik aufzunehmen und zu hören.

Das erste „Möhnenballett“, mit der Ballettmeisterin Frau Bündgen aus Neuwied entstand 1965.

Das 30jährige Vereinsjubiläum, am 30.10.1965, wurde mit einem Theaterstück, Vorträgen, Tanz und einer Tombola gefeiert. Als Überraschung wurde die neue Möhnenfahne, die auch heute noch bei offiziellen Anlässen präsentiert wird, eingeführt.

1966 hatte der Verein etwa 190 Mitglieder.

In der Möhnenversammlung vom 06.12.1967 wurde durch Versammlungsbeschluss festgelegt, dass die Möhn Ehrenmitglied werden kann, die über 70 Jahre alt und länger als 40 Jahre im Verein ist.

Außerdem wurde 1968 beschlossen, dass nur diejenige Obermöhn werden kann, die vorher 2-3 Jahre im engeren Vorstand tätig war.

1969 wurde beim Schwerdonnerstag erwähnt, dass der einzige Mann, der dem Schwerdonnerstag beiwohnen darf, der Bürgermeister ist. So ist es auch heute noch, die Vertretungen der Stadt sind willkommen, sowie die männlichen Helfer.

In den 60iger, 70iger und 80iger Jahren spendete die Kasse den Mitgliedern bei jeder Versammlung einen Bon über 1,00 bis 5,00 DM, Eis, Schnittchen, Wein, Rippchen oder Würstchen mit Brötchen. Natürlich durfte nie flüssiges Brot fehlen.

Ein Fußballspiel der Irlicher Möhnen gegen die Rodenbacher Möhnen, am 29.10.1971, wurde gewonnen. Alt und Jung fanden sich auf dem Irlicher Fußballplatz ein, um die Irlicher Möhnen an zu feuern. Das Ergebnis ist leider nicht überliefert.

Am 21.10.1974 wird die alte Satzung des Möhnenvereins überarbeitet. Er trägt nun den Namen: „Möhnenverein Irlich“ (die Möhne machen et) e.V..

Bei der Karnevalseröffnung 1974 wurde beschlossen, dass jeder der an diesem Tag keine Kopfbedeckung auf hatte, 1 DM Strafe bezahlen muss. Dieser Brauch, sich am 11.11. karnevalistisch zu verkleiden, auch bei einer internen Feier, wird noch bis heute beibehalten. Nur eine Strafe wird nicht mehr beibehalten.

Das 40 jährige Gründungsfest wurde am 06.06.1975, intern im Gasthof Velten, gefeiert. Geehrt wurden die noch lebenden Gründungsmitglieder: Maria Müller, Therese Klein und Loni Löffelsender.

Der Schwerdonnerstag 1978 fand erstmals nicht mehr im Saale der Gastwirtschaft Härtling statt, sondern in der Turnhalle der heutigen Realschule Plus in Irlich.

Am 26.02.1981 an Schwerdonnerstag mussten die Vereinsmitglieder zum ersten Mal 5.00 DM für Eintritt und Kuchen bezahlen. Bisher war der Eintritt frei, nur Nichtmitglieder mussten ihn zahlen.

Jubiläumsabend 50 Jahre Irlicher Möhnen am 04.05.1985.

Auch unsere jährliche Abendwanderung ist seit Jahrzehnten Tradition. Die Möhnen treffen sich am Kapellchen und wandern in die nähere Umgebung mit einem Endziel. Unterwegs müssen lustige Spiele bewältigt werden und es gibt natürlich Stärkungen in flüssiger Form. Am Endziel werden sie dann von „Fußkranken“ erwartet.

Soziales Engagement gehört natürlich auch zum Vereinsleben unseres Möhnenvereins.

Ob die Mithilfe beim Kuchenverkauf am Pfarrfest oder eigenem Glücksrad, ob bei der Mithilfe von Seniorenfeiern der Stadt Neuwied, Karnevalsvorträge im Altenheim Irlich oder der Mithilfe der Kindersitzung der KG.

Jedes Jahr beteiligen wir uns am Hobbymannschaftschießen des Schützenvereins Irlich.

Die Mehrzweckhalle Irlich an der Irlicher Grundschule wurde ab 11.02.1988 die neue Bühne der Irlicher Möhnen. Und sie ist es bis heute geblieben.

5x11 Jahre Irlicher Möhnen wurde, am 30.04.1990, mit einem bunten Abend und Tanz in den Mai gefeiert. Die Sorge und die Ungewissheit, ob es ein erfolgreicher Abend wird, wurde Gott sei Dank nicht erfüllt. Die Mehrzweckhalle war restlos überfüllt und das Programm gelungen. Die Kapelle „Second Chance“ mit Georg Wolf untermalte das Programm und spielte anschließend zum Tanz in den Mai.

Es geht aber nicht alles glatt. Das musste auch der Möhnenverein mehrmals erleben.

Am 06.02.1991 wurde eine ungewöhnliche Versammlung einberufen. Der Grund war der Ausbruch des Golfkrieges. Nachdem sämtliche Neuwieder Karnevalsvereine ihre Veranstaltungen abgesagt hatten, beschloss der Vorstand des Möhnenvereins ebenfalls, auf den Schwerdonnerstag zu verzichten. Die Eintrittsgelder wurden zurück gegeben, die Orden und die Vorträge für nächstes Jahr verschoben.

Erinnerung an die 60jährige Vereinsfeier.

Ab 1996 wurden die Möhnen modern, die Jahresbeiträge wurden in Zukunft per Bankeinzug eingezogen.

Am 14.01.1997 wurde eine Versammlung durch einen Mottoabend aufgewertet. „Der Bingoabend“. Dieser lustige Abend mit vielen „Bingo, Bingo“- Rufen und tollen Gewinnen, moderiert von Beginn an unsere Sitzungspräsidentin Elisabeth. Er ist auch heute noch eine gern besuchte Veranstaltung.

80 bereits vorbestellte Karten für den Schwerdonnerstag mussten wieder zurückgenommen werden. Die zuletzt bestellten Karten traf es zuerst. Unsere arme Obermöhn Ingelore musste die „Pechvögel“ informieren.

Auch eine Bombendrohung am 19.02.1998 halten unsere Mitglieder nicht vom Feiern ab.

05.05.1998: Unser Möhnengeflüster wurde geboren und vorgestellt. Es erscheint jedes Jahr im Mai und enthält alle Termine für das kommende Möhnenjahr. Jedes Mitglied erhält das „Möhnengeflüster“.

Die erste Glühweinwanderung fand am 14.01.2000 statt. Es steht dann eine „stramme Wanderung“ an. Natürlich mit flüssiger Stärkung unterwegs. Aufgewärmt wird sich dann mit Glühwein bei einem Vereinsmitglied, bevor es dann zum Endziel geht.

Voller Freude erwarteten wir das 6x11 jährige Vereinsjubiläum am 14.09.2001. Es wurde groß in der Zeitung angekündigt.

Aber dann geschah das Unglaubliche: Am 11.09.2001 lenkten 2 Terroristen 2 Flugzeuge in die Türme des World-Trade-Centers in New York. Die Welt war geschockt und uns war es nicht mehr nach Feiern zu Mute. Aus Achtung vor den Opfern und Solidarität mit den Angehörigen sagten wir die Veranstaltung ab.

Das war natürlich leichter gesagt als getan, denn mit dem SWR und den Künstlern war ein Vertrag abgeschlossen worden und auch Getränke usw. waren geordert.

Wir hatten Glück!!! Nach etlichen Telefonaten und Verhandlungen verzichteten die Künstler, und auch Georg Wolf und seine Band, auf ihre Gage. Auch mit dem Getränkehändler konnten wir uns einigen. Wer im Vorverkauf eine Eintrittskarte erworben hatte, erhielt sein Geld zurück. Kosten waren uns dennoch entstanden, aber wir kamen, finanziell gesehen, mit einem „blauen Auge“ davon.

Da es sehr viel Vorbereitung kostet und ein solcher Schlagerabend Monate vorher ausgehandelt werden muss, war es uns nicht möglich, die Feier dieses Jubiläums kurzfristig nachzuholen. (Originale Abschrift aus unserem Kontrollbuch)

2002 wurde unsere Vereinssatzung neu überarbeitet. Sie hat bis heute Bestand.

11.11.2002, erstmals brachte uns Klaus Lempart an der Karnevalseröffnung mit seinen Liedern in Schwung. Heute noch ist er unser „Mann“ am 11.11.. Auch begleitete er uns 2 Jahre lang an Schwerdonnerstag musikalisch durch das Programm.

Nach vielen Jahrzehnten Treue hatte unsere Kapelle „Second Chance“ mit Georg Wolf am Schwerdonnerstag, den 02.03.2003, ihren letzten Auftritt. Lange, lange hatten sie mit uns das Programm an Schwerdonnerstag mitgestaltet. Sie hinterließen sehr traurige Möhnen. Doch ihre zahlreichen Auftritte im In- und Ausland machten eine Zusammenarbeit, wegen Zeitmangel, nicht mehr möglich.

Unser mittlerweile beliebter Gräuelabend startete am 02.09.2003. Statt einem erlesenen Geschenk für die Verlosung mitzubringen, sollte es ein Geschenk sein, das die Möhnen schon immer los werden wollten!

Ehemänner ausgeschlossen!!! :-)

Schwerdonnerstag 2009 wurde zum ersten Mal das Rauchverbot durchgesetzt, in der Halle und auf dem Schulhof. Was wir Möhnen nie gedacht hätten, wir hatten dadurch nicht geringe Einbußen. Möhnen, die jahrelang zur Sitzung gekommen waren, blieben fern mit der Begründung: „Wenn nicht geraucht werden darf, komme ich nicht mehr.“ Obwohl auch im Möhnenvorstand einige rauchen, verstehen wir, dass das Rauchverbot wichtig für die Halle ist. Aber für den Schulhof????

Am 11.11.2011. wurde die Tochter unserer Möhn Sabrina Schumann geboren. An der Nikolausfeier, am 05.12.2011, brachte die stolze Mutter ihre kleine Lea mit in die Versammlung. Die anwesenden Möhnen waren so begeistert, dass Lea spontan als „Minimöhn“ in den Verein aufgenommen wurde. Sie bleibt bis zu ihrem 18. Lebensjahr beitragsfrei.

Irlicher Möhnen eröffnen Jubiläumsjahr, 16.02.2012.

Doch bei den Vorbereitungen zur offiziellen Feier war mal wieder der „Wurm“ drin.

Gott sei Dank war die Galafeier, die später gefeiert wurde, doch ein Erfolg!!

Am Schwerdonnerstag 2012 wurde zum ersten Mal abends keine Live Musik mehr gespielt, sondern es wurde ein Kölscher Abend, mit kostenlosem Eintritt, veranstaltet. Es gab Kölsche Musik, Kölsch und Cocktails. Es wurde ein schöner Abend, der erfolgreich angenommen wurde.

Das 80jährige Vereinsjubiläum wurde innerhalb von der Schwerdonnerstagfeier, am 12.02.2015, gefeiert. Nachdem morgens die  Kindergärten und die Schule besucht wurden, trafen sich die Fußgruppen bei der Obermöhn im Talweg und marschierten dann zu der wieder tollen Sitzung in die Mehrzweckhalle.

Nicht nur Frauen aus Irlich und der Umgebung besuchen regelmäßig die Schwerdonnerstagveranstaltung, sondern auch Frauen aus weiter entfernten Orten. So sind jedes Jahr Frauen in tollen Kostümen von der Nahe zu Besuch. Ebenso besucht uns an Schwerdonnerstag unsere Fernmöhn Waltraud aus Darmstadt, die es sich nicht nehmen lässt, auch an der Aufführung der große Gruppe teil zu nehmen.